natur & geografie
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Die Geografie des Landes |
Nepal dehnt sich 885 km von West nach Ost und bis zu 241 km von Nord nach Süd aus, eine Fläche von 147.181 qkm bedeckend, soviel wie ca. Österreich und die Schweiz zusammen.
Zwischen Indien und Tibet (China) eingeklemmt umfaßt es 76 Distrikte, 5 Haupverwaltungszonen und unterteilt sich in vier geografische Streifen von Süd nach Nord: Terai, Sivaliks, Mahabharat Lekhs oder Pahar und den eigentlichen Himalaya.
Das Terai
Das Terai im Süden ist eigentlich Teil der Gangesebene. Subtropisches Klima und dichte Wälder durchziehen diese Gebiet, das heute unter der Zuwanderung aus den Mittelgebirgen leidet. 47% der Bevölkerung leben im Terai und brauchen immer mehr Fläche, die Reich and Flora und Fauna ist. Das Terai ist durchzogen von der Churia Hügelkette, welch bis zu 1.000 metern hoch ist.
Die Sivalik
Die zweite Hügelkette, zwischen Terai und Mahabaratkette gelegen, ist schwach besiedelt, da mesit sehr steil, hier kann man an einigen Stellen die Bruchstelle der Kontinentalplatten sehen. Hier finden Raute und Chepang ihre letzten Rückzugsgebiete vor der expandierenden Bevölkerung des Terai.
Die Mahabarat
Die Mahabharat Leks, deren Berge bis zu 3.000m hoch sind, sind das traditionelle Siedlungsgebiet der Nepali, hier leben rund 46 % der Bevölkerung. Die problematik der Abholzungen sind hier am evidentesten, vor allem im Osten des Landes, die großen Täler von Surkhet, Pokhara und Kathmandu liegen in der Mitte der Mahabharta Lekhs. Ca. 46 % der Landesbevölkerung leben in dieser Zone, und produzieren 42% des Landesbruttosozialproduktes.
Der hohe Himalaya
Das Himalayamassiv ist die bekannteste Zone, mit bis zu über 8.000m hohen Bergen. 8 der 14 ofiziellen 8.000er befinden sich hier in verschiedenen Gebirgsstöcken, obwohl es Quellen gibt, die von 41 8.000ern sprechen. Die 8.000 finden sich in 5 Stöcken: Kanchenjunga Massiv, Khumbumassiv (Sagarmatha, Lhotse, Makalu, Cho Oyu), Manaslumassiv, Annapurna- und Dhaulagirimassiv. Es wird von großen Flüssen von Nord nach Süd durchbrochen. Heiße Quellen markieren Bruchstellen der Platten (Tatopani). Teilweise im nordwesten erstreckt sich Nepal auch noch in den Transhimalaya ( Mustang, Dolpo, Humla), hier wirkt sich der Monsun im Sommer kaum oder nicht aus.
Flora und Funa |
Die Vegetationszonen Nepal's
Die ca. 6.500 wilden Planzenarten, welche bis heute registriert sind, sind ausdruck der ungeheuren Klimatischen unterschiede innerhalb des Landes.
In der Tropischen zone, welche das Terai umfasst, ist Heimat Artenreicher Monsundschungels, am weitesten verbreitet findet sich der Salbaumwald, dazu kommen Wollbaum, Akazien, Elefantengras, Orchideenbäme u.v.a.
In den subtropischen Lagen finden sich Kiefern, Walnuss, Erlen Rhododenron und sogar Fichtenwäder.
In den gemäsigten Lagen bis 3.000 m finden sich Birken, Ahorn, Waldbambus und viele Kräter, die in der lokalen Medizin verwendung finden.
In den subalpinen Lagen finden sich Silberbirken, Himalayatannen und Rhododendron, je nach expositionn und Höhe. Sehr viele Kräter sind ebenso vorhanden.
Letztlich die alpine Zone, die hauptsächlich aus Trockensteppen besteht, und bis in Lagen um die 5.000 reicht.
Die Fauna Nepal's
Abgesehen von den bekannten Tieren Nepals, wie dem Bendalische Königstiger, dem Rhinozeros, beheimatet Nepal über 800 Vogelarten, 590 Schmetterlings-und 120 Fischarten.
Die am verbreitesten Schlangenarten sind verschiedene Kobraarten, Phytons, Kraits und Vipern, welchen man jedoch h&ounml;chst selten begegnet.
Im Terai finden sich Flussdelphine, Wildkatzen, Makkaken, Languren, Schwarzbären und verschiedene Hirscharten, Wasserbüffel und Bisons.
Die höheren Lagen beherbergen neben vielen vorgenannten Tieren auch Wölfe, Schakale, Bären, Wildschweinen, Leoparden und auch Tiger.
Über 3.000 leben dann der Rote Panda, verschiedene Bärenarten, Rotwild und die berühmten Schneeleoparden, welche bis auf 6.000 m gesichtet wurden, sowie der Yeti.
Das Klima |
Das Klima in Nepal unterteilt sich generell in 4 Saisonen:
Der Winter mit auch tiefen Temperaturen in Kathmandu, wird kurz unterbrochen vom Wintermonsun (ca. 10 Tage) im Januar, in dieser Zeit ist es auch im Kathmandutal nachts (bis 0 Grad) kalt. Nur im Terai finden sich immer angehneme Temperaturen auch im Winter. Bei Tage jedoch sorgt die Sonne in ganz Nepal für angenehme Temperaturen und schönes Wetter!
Der Frühling beginnt mitte Februar/ Anfang März mit dem langsamen aber stetigen Temperaturanstieg, ab mitte März ist es garantiert warm (+25/+10 Grad). Das Terai hat sommerliche Temperaturen und auch höhere Lagen werden Angehnem.
Der Sommer kommt überraschend schnell im April, die Temperaturen erreichen um de 30 Grad in Kathmandu und die trockene Luft sorgt oft für staubige Strassen und Städte. Die Natur erwacht, und die Rodhodendronblüte ist ein Erlebniss der Sonderklasse. Im Terai werde über 40 Grad hingegen keine Seltenheit! Ab mitte Juni erreicht dann der Monsun Nepal vom Westen, und das Land wird ein einziger Dschungel, feucht und die Temperaturen sinken leicht (in Kathmandu auf etwa 30°C) , während es in den höchsten Berglagen schneit.
Der Herbst beginnt mit dem Ende des Monsun, um mitte/ende September, und ist sehr angenehm, mit heißen Tagen und angenehmen Nächten bis in den November hinein. Klare Luft und grüne Täler sind bevorzugte Trekkingsaison.
Gegen Dezember macht sich der Winter wieder bemerkbar, seinen Höhepunkt im Januar erreichend.
Ökologie |
Der Himalaya und die südlichen Dschungel ware bis in die '50er bekannt als "Shangri-La", wo Mensch und Tier in Harmonie zusammen lebten.
Auch wenn dies bereits damals nur eine Utopie war, so ist dies heute erst recht zutreffend. Der Himalaya - ständig sismisch aktiv - ist mit seinen steilen Talhängen auf natürlicher weise Murabruchgefährdet, besonders während des Monsuns. Auch die Überbevölkerung und der damit verbundene Holzabbau ist stark mitschuldig an der dezimierung der Wälder.
Der Waldanteil schrumpft bis heute, und zwar von 50 auf ca. 25% zur Zeit. Zwar wird auch viel aufgeforstet, aber viel zu wenig um den verlust an Waldsubstanz zu erhalten. Die nepalesische Regierung hat in den sechzigern alle Wälder verstaatlicht, und so die alte Tradition der Gemeinschaftsnutzung gebrochen. Seit damals fühlen sich die Menschen nicht mehr verantwortlich. Erst im letzten Jahr begann die Regierung, versuchsweise Wälder wieder in Gemeinschaftsnutzung zurückzugeben, mit gutem Erfolg.
Das Terai hingegen hat durch den Bevölkerungsdruck viel von seinen Wäldern verloren, eine Tendenz, die wohl schwer aufzuhalten ist, da immer mehr Menschen aus den Bergen ins Terai ziehen, wo das Leben wesentlich leichter ist.
Hingegen ist die industrielle Verschmutzung zwar im Verhältniss zum Land gering, konzentriert sich jedoch stark auf die urbanen Zentren wie Kathmandu, wo die Verschmutzung enorm angewachsen ist. Über 100.000 der insgesamt 150.000 Fahrzeuge Nepals konzentrieren sich hier!. Zwar gibt es inzwischen Elektrovehikel, aber die ungeregelten Motoren (vor allem Dieselmotoren) tragen stark zur Luftverschmutzung bei. Die Regierung hat z.B. zwar begonnen, die Dieselbetriebenen Vikram Dreiräder zu Verbieten, aber ob dies das Problem löst, ist noch abzuwarten.
Korruption, das soziale gefüge und die schwierige wirtschaftliche Lage behindern die Lösung der vielfältigen Probleme enorm. So sind die Flüsse des Tales heute mehr Abwasserkanäle denn Heilig.
In den letzten Jahren wird viel diskutiert, vor allem in den Zeitungen und in Komitees, aber bevor Nepal Ökologisch wird, wird noch viel Zeit vergehen.
Wenn sie Nepal besuchen, können sie durch ihr Beispiel dazu beitragen, das Land ökologisch sensibler zu gestalten.
Naturschätze und Resourcen |
Für das Land von grosser Bedeutung sind dessen Naturresourcen, welche in letzter Zeit mehr und mehr Multinationale Organisationen anziehen...
Wasser
Die geschätzten Hyrdoelektrischen Reserven des Landes sind ungeheuer gross, über 6.000 Flüsse leiten das Wasser des Himalya ab. Nur ca. 1 % wird huete wirtschaftlich genutzt.
Man versucht nun, dieses ungeheure Potential für das Land zu benutzen, und so sind verschiedenste Anlagen im Bau, welche Nepal zum Selbstversorger und darüber hinnaus zum Exporteur machen sollen.
Mineralien
Erste Untersuchungen haben ergeben, das Nepal beträchtliche Mineralreserven besitzt, welche allerdings nur zum Teil geutzt werden können. So finden sich unter anderem Eisen, Kupfer, Gold, Blei, Zink, Erdö und Schwefel in industriell nutzbaren Umfang. Die Nutzung dieser ressourcen scheitert noch am mangelndem Interesse und Geld.
Wald und Dschungel
Die am meisten genutzten Resourcen. Nepals primärer Energiebedarf wird durch Holz gedeckt (87% des Energieverbrauches), welcher grosse Schlägerungen bewirckt und als ökologischer Schaden weitherum im Land offenichtlich ist. Obwohl erhebliche Mittel in die wiederaufforstung gesteckt werden, sind illegaler Kahlschlag und Holzexport ein sehr grosses Problem, das nur sehr langsam gelöst werden wird.
Medizinische Kräuter und Genetik
Das grosse und noch unerforschte Potential, wird von vielen Konzernen mit viel Geld bedacht zur Erforschung und vor allem zur Patentierung, ein Problem für das Land, das kaum wissen über die eigenen Resourcen besitzt.
Das genetische Potential, von ausländischen Firmen forciert erforscht und Patentiert, macht manche Nutzung dieser Resourcen unmöglich für das Land selbst. Eine negative Entwicklung der Golbalisierung, welche durch vermehrte illegale Forschung im Land betrieben wird.