politik und entwicklung
|
|
| |
Verwaltung und Politik |
Nepal unterteilt sich administrativ in 75 Distrikte. 16 der montanen Zone, 39 in den Hügelzonen und 20 im Terai. 16 befinden sich in der "Eastern Development Region", 19 in der "Central Development Region" 16 in der "Western Development Region", 15 nin der "Mid-western Development Region" und 9 in der "Far-Western Development Region" des Landes.
Die Distrikte sind weiters unterteilt in "Village Development Committees" (VDC) und Gmeindene auf lokaler Ebene. Aufgrung verschiedener Umstände kann die Anzahl und Grösse dieser Einheiten variieren. Aktuell sind es 3.913 VDCs, 58 Sttädte, inbegriffene eine "Metropolitan city" (Kathmandu) und 4 "Sub-metropolitan". VDC uns Städte sind unterteilt in sogenannte "Ward" (Fraktionen, Viertel) Jeder VDC besteht aus 9 Wards. Jeder Distrikt hat ein Büro unter der Leitung eines "Chief District Officer" (CDO), der die Zentralregierung vertritt, mit ausgedehnten Vollmachten.
Nach der Einführung der "Demokratie", bezeichtet sich da Land ofiziell als "Konstitutionelle Monarchie", vergleichbar mit dem Britischen System. Trotzdem hat sich wenig seit 1990 geändert, da die grosse Mehrheit der nepalesen weder Schreiben noch Lesen kann, und somit "ungebildet" und kaum zugang zur politischen Diskussion und Entwicklung hat. Die wird von der herrschenden Schicht, bestehend aus Brahmanen und Chetris keineswegs als Nachteil angesehen.
Das offiziell seit den 60er Jahren abgeschaffte Kastensystem wird vor allem von den oben genannten Kasten weiterhin stark forciert, wenn auch nicht ofiziell.
Die realität ist, dass die Demokratie gar nicht besteht, und wenn, dann nur auf dem Papier, die regierung hat kaum oder kein Interesse die Probleme des Landes effektiv anzugehen.
Die in den letzten Jahren entstandene Volksbewegung des "Maobadi" ist mit sicherheit Ausdruck der grossen Entäschung grosser Teile der Bevökerung und nicht als Aktion von wenigen Fanaten abzutun.
In den 10 Jahren der Demokratie ist kein soziales System entwickelt worden, weder eine gute medizinische Versorgung, im Gegenteil, die Regierung hat verschiedenste Hospitäler einfach fallengelassen, so dasHospital von Jiri, welche mit Schweizer Hilfer erbaut wurde, und einfach kein budget erhät, und somit geschlossen wurde.
Dies obwohl ein Budget zur Verfügung steht, offiziell wenigstens. Die horrende Korruption der Politiker und Administration würgt jede Entwicklung ab, es scheint, die Regierung hat ganz andere Interessen...
Soziales |
Die Frau und deren Situation
je nach Religion oder Kaste, haben sehr wenig zum Lachen in Nepal, im wahren Sinne des Wortes.
Ein Mädchen wird meist als Last angesehen, welch sich schwer billig an einen Mann verkaufen lässt (was niche heissen soll, sie werden nicht geliebt von den Eltern), da sie bei der Heirat grosse Zahlungen an die neue Familie erfordert.
Frauen werde ebenfalls zur harten Arbeit herangezogen, meist sind es die Männer, welche nichts tun wollen, und die frauen zu den schweren Arbeiten schicken.
Nepalesinnen haben kein Erbrecht, bevor sie nicht 35 Jahre und unverheiratet sind, sie können neugeborene ohne Vater nicht selbst eintragen lassen (!), somit die Kinder Rechtslos sind, und sie können ohne Einverständnis des Vaters oder ältesten Bruders nicht heiraten, sind total untrerrepresentiert in allen politischen Entscheidungsprozessen und in der Wirtschaft. Es bedarf keiner grossen Analyse, um die Situation der Frauen in Nepal zu erkennen...
Prostitution und Frauenhandel
Eine nicht definierte Anzahl von Fraune und Mädchen wird jedes Jahr nach Indien verschleppt und verkauft, oftmals mi falschen heirats- oder Arbeitsversprechen, der grosse indische Markt ist sehr hungrig nach nepalesischem Fleisch..., wo nepalesinnen als besonders schön gelten.
Auch finden sich vermehrt Frauen, welche vo Ihren Männern eifach verlassen worden sind, oder welche verwitwet sind und nicht in Ihre Familien zurückkehren können, in der Prostitution wieder.
So kann man viele dieser Frauen auch in den Touristenvierteln sehen, wie in Thamel, wo sich sehr viele "Massage Salons" finden (die den ehrlichen die Arbeit nur erschweren), die nichts anderes als Freudenhässer sind, der schlechtesten Art. Eine nepalesiche Frau würde sich nie verkaufen, garantiert. Und so nutzen Touristen Frauen in Nepal mit aus.
Es gibt hierbei zu vermerken, dass die männliche Prostitution erheblich zugenommen hat, und viele "einsame Turistinnen" nehmen dankend das Angebot ebenfalls an.
Kinder
Auf dem Land ist es normal, dass die Kinder der familie auf dem Hof helfen, in der ganzen Welt.Die Armut vieler einfache Menschen in Nepal und die kargen Erträge zwingen jedoch viele Familien, ihre Kinder in die Ferne zu schicken, zumindesten für einige Monate im Jahr. So kommen viele Kinder seit Jahrhunderten in die Ballungszentren, wo sie Unterkunft und Verpflegung fanden.
Jedoch nicht immer. So werden und wurden viele Kinder als billigste Arbeitskraft missbraucht, nicht nur zum Teppichweben. In Ziegelfabriken, in Hotels und Restaurants finden sich sehr viele Kinder, welche ihrer Kindheit auf brutalster weisse beraubt werden, und deren "Herren" sich an der billigen Arbeit erfreuen ... und sich mit vielen Ausl&auumldern auch nocht schamlos über das arme Land unterhalten!
Kann man helfen? Sicher kann man helfen, man kann soclhe Praktiken offen ablehnen, ein Hotel verlassen, Kinder als billige Träger ablehnen und so weiter. Wenigstens bewirkt man erstaunen und Nachdenken vieleicht.
Menschenrechte, Staat und Maoisten
Willkürliche Erschiessungen von unbeliebten Personen, Folter und inhaftierung sind in Nepal leider an der Tagesordnung, wenn auch nicht offiziell vom Staat oder den rebellierenden Maoisten zugegeben, trotz aller Offensichtlichkeit. Die Maoisten haben weniger scheu, dies als Taktik der Angsteinflößung zu benutzen und übertreffen die Staatsgewalt bei weiten in ihrer Gewalt an unschuldigen oder einfach nicht sich den Maoisten anpassenden Personen.
Beide Seiten jedoch sind von Amnesty International und andern Menschenrechtsorganisationen angeklagt, und keine ist im Prinzip besser als die andere. Der Staat übertreibt oftmals in seinen Bemühen, die Rebellen zu bekämpfen, und steht natürlich mehr unter öffentlichen und internationalenDruck und versucht daher zum Teil wenigstens, offensichtliche Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen (und hat auch einige positive Schritte unternommen).
Die Maoisten jedoch fühlen sich weniger an die öffentliche Meinung gebunden. Massenentführungen von Schulkindern oder ganzen Dörfern zu "Zwangsaufklärung", Erpressung zu Spenden in Bar und Gütern, Hinrichtungen von politischen Gegnern und andere Menschenrechtsverletzungen haben die Popularität, welche die Maoisten am Anfang ihrer Rebellion gegen den Staat genossen, weitgehend in Angst der Bevölkerung vor ihnen umgewandelt.
Soziale Sicherheit und Prävention
Trotzdem Nepal enorme Fortschritte in den letzen Jahrzehnten in der Ausbildung von Medizinischen Personal realisiert hat, konzentriert sich diese auf die urbanen Zentren und Distrikt Hauptorte. Es werden zwar einige sanitäre Dienste Kostenlos durchgeführt, aber die meisten operationen muss man selbst bezahlen, wer nicht bezahlen kann, riskiert durchaus auch den Tod vor dem Hospital.
Viele "Health Post's" in den Dörfern sind nicht besetzt, weil jene die dafür bezahlt werden, einfach dort nich hinwollen. In den letzen Jahren sind Health Posts bevorzugt von Maoisten überfallen worden und auch daher zum Teil einfach leerstehend.
Wer irgendwie für die Regierung arbeitet, und in Pension geht, hat grosses Glück. Auch mancher größere Betrieb (Industrie, Hotels der gehobenen Klasse) versichert seine Angestellten und Mitarbeiter. Die grosse Mehrheit der Nepalesen hat jedoch keine soziale Sicherung wie in Europa üblich. Die meisten Menschen retten die guten sozialen und familiären Bindungen vor der Armut im Alter.
Es gibt eine Staatliche Pension, allerdings ist diese selbst für Nepalesen lächerlich gering und kann nicht einmal von allen beantragt werden, Prinzipiell gibt es keine Pension oder staatliche Altersversorgung.
Entwicklungshilfe ?? |
Als "armes Land" erhät Nepal enorme Hilfen aus dem Ausland, aus Europa kommen nicht unerhebliche Beiträge. So gibt es im Land ca. 30.000 sogenannte Non Govermental Orgaisations (NGO) oder International NGO's (INGO), welche sich im Land um die Menschen kümmern. Nepal ist also wircklich gut versorgt mit karikativen Organisationen. Wirklich? Wer's glaubt, sei selig und Spende.
NGO's sind Steuerbefreit und müssen keine Rechnungsbelege vorweisen. Dies ist nicht gesetzlich vorgesehen! Dem Missbrauch ist Tür und Tor offen, und dies wird extrem ausgenutzt, zahllose Jeeps der Luxusklasse fahren Frauen zum Shopping oder ganze Familien zum Picknick, Waren werden importiert und auf dem Markt verkauft.
Die enorme Korruption der politischen und Administrativen Elite erleichtern diese Schweinereien, und die Internationalen Organisationen sind nicht unschuldig und sogar oft aktiv beteiligt. Obwohl sehr viele Organisationen und Mensche wirklich zu helfen versuchen, sind doch zumindestens die meisten nepalesischen Organisationen reine Privatunternehmen, zur bereicherung der Familien oder Interessensgruppe gedacht.
So kommen weniger als geschätzte 10% der Gelder tatsächlich jenen zugute, für welche sie eigentlich gedacht sind. Wenn man die Beträge zusammenzählt, welche ins Land fliessen, wundert man sich, warum sich nichts ändert...
Allerdings erhebt die grosse Anzahl von gescheiterten Projekten (siehe auch "Bleeding Mountains of Nepal" by Aditya M. Shrestha, 1999, ISBN 99933-1-902-3, Ekta Books, Kathmandu, Nepal. Email: ektabook@mos.com.np), durchaus die Frage, ob die meisten Projekte auch wirklich gut durchdacht sind, oder ob sie sich eher auf die Vorstellungen von -wenn auch oftmals engagierten- Personen oder Institutionen aus dem Ausland beruhen, und vielfach benuzt werden, um einigen wenigen hochbezahlte Gehälter und Arbeit zu verschaffen.
Viele sogenannte Experten wären auf dem heimischen Arbeitsmarkt weit schlechter bezahlt und vor allem weniger angesehen und mit weniger Privilegien ausgestattet als in Nepal (oder anderen Ländern).
Diese Kritik soll jedoch nicht die (wenigen) guten Projekte schlechtmachen. Fragen sie jedoch sehr gut nach, wie die Gelder, die sie eventuell spenden denn schliesslich verwendet werden. Gute Projekte haben keine Probleme ihre Finanzen und deren Verwendung offen zu legen und überprüfbar Transparent darzulegen!
Wirtschaft |
Nepal ist ein Agrarland mit geringer Industrieproduktion, die sich Haupsächlich mit der Produktion von Lebens-und Genußmitteln beschränkt. über 90 % arbeiten in der Landwirschaft. In Kathmandu und im Terai siedeln die meisten Industriebetriebe (Eisenproduktion, Zigaretten, Bier, Software und Glas). Wichtige Industrien sind jene, die sich mit der Produktion von Teppichen und Kunsthandwerklichen Produkten beschäftigen.
Die Infrastruktur ist wenig ausgebaut, so daß von den ca. 7.000 km Straßen gerade mal 1.000 geteerte Straßen sind. Die Produktion von Elektrischen Strom ist gering (ca. 3% der möglichen Produktion) und wird in letzter Zeit stark vorangetrieben. Verschiedene Großprojekte waren in den letzten Jahren heftig umstritten (Arun II, Kali Gandaki) und so geht man über auf kleinere Umweltfreundlicheren Anlagen (Kali Gandaki), die den modernen Erfordernissen entsprechen. Trotzdem hinkt die Erzeugung der Nachfrage weit nach, was natürlich die Industrieproduktion und Ausländische Investoren abschreckt. Dadurch erhöht sich wiederum die Arbeitslosigkeit, welche bei über 50% liegen soll.
Die immer noch teilweise Feudalen Strukturen spalten in den Ballungszentren die alten sozialen Bindungen. Die Wertabschöpfung liegt größtenteils in den Händen weniger Reicher, was zu einer starken Polarisierung geführt hat, da es kaum Soziale Absicherung oder Versorgung gibt. Trotz großer internationaler Hilfe, wird durch Korruption und Vetternwirtschaft eine konsequente Entwicklung verhindert. So sind auch heute noch 27.000 Patienten auf einen Arzt angewiesen. Das Durschnittseinkommen von ca. 180 U$ gehört zu den geringsten des Planeten, Nepal statistisch zu einem der ärmsten Ländern machend.
Dank der Großfamilie spürt der Einzelne das Ausmaß nicht so sehr, und so gibt es kaum Unterernährte oder gar große Hungersnöte in Nepal, mit Ausnahme des Fernen Westens. Der Tourismus hat daher eine bedeutende Position zur Erwirtschaftung von Devisen erlangt. Kommunikation und Infrastruktur werden stark ausgebaut, so z.B. Fernsehen, Radio und Telefonwesen.
In den letzten Jahren wurde vielen Nepalesen der krasse Unterschied zum Einkommen und Lebenstil der Touristen klar, so sind soziale Unruhe und Konflikte im steigen begriffen, da die Erwartungen an die Demokratie nicht erfüllt wurden und die Regierungen in internen politischen Machtkämpfen eine Effiziente Politik verhindern. Zur schwierigen Lage trägt auch die Geopolitische Position zwischen China und Indien bei, da Nepal keinen direkten Zugang zum Meer hat und vollkommen auf das Wohlwollen dieser Länder angewiesen ist.
Tourismus |
Seit der Öffnung 1950 für Ausländische Besucher hat sich die Zahl der Besucher von ca. 600 in den sechzigern auf 450.000 (1999) erhöht.
Ca. 70.000 hiervon sind Trekkingtouristen und die Durchschittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 4 Tagen. Eine bedeutende Einnahmequelle für das Land darstellend, möchte Nepal diese Zahl langfristig auf bis zu einer Million zu erhöhen. Ca. 40.000 Touristen besuchen Pokhara und den Annapurnatrek, 20.000 besuchen den Sagarmatha Nationalpark und 5.000 den Langtang N.P., der Rest verteilt sich auf andere Gebiete. Ca. 200.000 aller Nepalturisten sind Inder, die zum Einkaufen oder der Spielcasino kommen und als Kunden sehr gescätzt sind.
Unsicherheit
Diese eigentlich nicht schlechte Statistik wird seit 1999 jedoch nicht mehr übertroffen, sondern leider durch verschiedene Einflüsse nach unten korrigiert.
Als 1999 eine Maschine der Indian Airlines nach Afghanistan entführt wurde, blieb der indische Tourismus aus. Die Maoisten wurden 2000 langsam der internationalen Presse bekannt, und erste Berichte über diese brachten Unsicherheit und damit schnell sinkende Zahlen. Im Jahr 2001 wurde es sehr schlimm für Nepal. Die Ermordung des Königs Birendra und seine fast gesamten Familie sowie die Eskalation der Gewalt der Maoisten brachten Nepal den Ruf, ein unsicheres Land zu sein, trotzdem kein Tourist physisch zu schaden kam, oder entführt oder Erpresst wurde (die "Spenden" der Trekker auf einigen Routen ausgenommen).
Mit der aktuell innenpolitisch unsicheren Lage hat sich der Trend 2003 und 2004 immer wieder als ein auf und ab der Besucherzahlen eingestellt. Die Aussichten für 2005 sind ca. denen der letzten Jahre vergleichbar, sodass kaum eine sustanzielle Verbesserung in Ausicht sein wird.
Die international schwierige politische Lage, die regionalen Probleme (Afghanistan, Bali, Kashmir) sowie SARS, und die Unhruhen nach der Ermordung von 12 Nepalesen im Irak, sowie die Änderung in Nepal nach den 01. Februar 2005 verunsichern viele Touristen und so wird es vor allem davom abhängen, ob Nepal dauerhaft wieder innenpolitische Ruhe erlangt, das die Touristikzahlen wieder steil nach oben zeigen.
Nepal hätte ein großes touristisches Potential, dies zeigen trotz allen die aktuellen Besucherzahlen. Wohl nur wenige Länder haben trotz einer so schwierigen innenpolitischen Lage, viel Sympathie bei den Touristen allgemein, und dies gilt es zu nutzen.
Einfluss auf das Land
Nur ca. 10-15% der Landesfläche werden Touristisch genutzt, was ein enormes Potential darstellt. Die relative Konzentration auf wenige Gebiete jedoch bedeutet eine relativ hohe Belastung der Umwelt, und nur zum Teil sind die Nepalesen auch selbst Schuld.
Die Touristen tragen einen relativ großen Teil zur Umweltbelastung bei, vor allem auf den großen Trekkingrouten, sei es durch unachtsamkeit oder einfach durch Konsumgewohnheiten. So kann man immer wieder beobachen, wie Abfall einfach liegengelassen wird, oder von trekkern in den Lodges (Hütten) einfach zurückgelassen wird, obwohl allen klar ist, daß es keine Müllverwertung für anorganischen Abfall gibt.
In letzter Zeit wurden daher die Agenturen mit relativ gutem Erfolg angewiesen, für ihre Gruppen kein Brennholz zu verwenden, Abfälle zu Verbrennen bzw. wieder zurück nach Kathmandu zu bringen. Bei den Individualtouristen ist dies schwierig zu kontrollieren oder Durchzusetzen, so das Einzelreisende heute einen größeren Anteil an der Zerstörung der Natur in vielen Trekkingregionen bedeuten.
Aber trotzdem gewinnt keine der "Touristischen Kategorien" diesen Vergleich, da es hauptsächlich am persönlichen Verhalten liegt. Der Tourismus bringt so Bier, Softdrinks, Batterien usw. in abgelegene Gebiete, dabei sich nicht oder kaum Gedanken über dessen Entsorgung stellend.
Trotzdem die meisten eine "unberührte" Landschaft und Kultur kennelernen möchten, ws oftmals in groben Gegensatz zu den Erwartungen der Einwohner führt, die sich Strom und Infastrukturen wünschen. Der Tourismus kann zum Wohle aller Interessen ausgebaut werden, wenn die Touristen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Sehr Empfehlenswert ist hierzu die Lektüre des Buches " Achtung Touristen".
Zukunftsperspektiven
Nach der Öffnung Nepals für den Chinesischen Touristen, wird China sicherlich eine grössere Rolle in Zukunft in Nepal spielen, auch der indische Markt ist sehr interessant. Insgesamt 2,5 Milliarden Menschen grenzen an Nepal!
Eine mehrstellige Millionenzahl von Touristen aus China und Indien sind für Nepal als Reservoir für den Tourismus interessant und potentiell auszuschöpfen. Dieser Markt wird daher als die Zukunft des Tourismus Nepals angesehen. Jedoch sind die Erwartungen vor allen der chinesischen Tourismusbranche und der Touristen in Nepal nur schwer zu erfüllen, da Nepal kaum gute Infrastrukturen und wenig "Entertainment" nach chinesischen Vorstellungen vorweisen kann.
Aber bevor sich die innenpolitische Lage Nepals nicht wesentlich ändert, werden westliche Touristen wohl auch in absehbarer Zukunft eher dazu tendieren, Nepal nicht zu besuchen. Die internationale Lage und die vermehrte Angst in entfernte Regionen zu fliegen, die Öffnung des europäischen Ostens erscheinen sicherer als Asien.
Nur wenn Nepal sich sehr anstrengt, kann es auch nicht Bergbegeisterte Touristen wiedergewinnen, der Ruf, ein Shangri-La zu sein, ist nur langsam, wenn überhaupt, wieder zu erstellen. Dazu braucht es Stabilität, mehr Ökologie und weniger Umweltverschmutzung in der Hauptstadt (und aller anderen Städte), verbesserte Services und mehr Qualitätskontrolle der Veranstalter (Agenturen) durch die Regierung. Qualitätskontrolle nicht als Hochpreistourismus, sondern als Kontrolle der Leistungen, die oftmals leider nicht eingehalten werden.
Die Regierung versucht zwar die Lage und die Regelungen zu überdenken und zu ändern, jedoch steht Nepal voll im Konkurenzdruck einer großen internationalen Branche, die natürlich auch den Tourist anzuziehen versucht. Die wenigen Kapitalien, die Nepal zur Verfügung stehen, erlauben keine großen Schritte und die schlechte Vermarktung seitens der Regierung und der Tourismus Institutionen hilft auch nur wenig, die Situation zu verbessern.
Sollte sich Nepal entspannen, wird der Tourismus sicher wieder sofort zunehmen, das potential ist groß, die Berglandschaften einmalig, die Sportmöglichkeiten beihnahe unbegrenzt, die Kultur des Kathmandutales ein Juwel, das Terai mit seinen Dschungel interessant, die vielen Völker bunt gemischt.
Eigentlich gute Voraussetzungen, die jedoch leider momentan wenig chancen haben, ausgenutzt zu werden.